ATV‑A 117 · Ausgabe März 2001

Regenrückhalteraum nach ATV‑A 117

Das Modul übernimmt den Bemessungsniederschlag und – sofern vorhanden – Bezeichnung und Größe der Teilflächen aus „Grünlandabfluss“. Die Abflussbeiwerte ψ für die Retentionsberechnung bleiben eigenständige, bearbeitbare Eingaben. Bei einer 5‑jährlichen Bemessung wird der 1‑jährliche, bei einer 30‑jährlichen Bemessung der 5‑jährliche Grünlandabfluss als Vorgabe für Qdr,r,max verwendet.

ATV‑A 117
März 2001
REGENRÜCKHALTERAUM NACH ATV‑A 117 (Ausg. März 2001)
Hydro-BerechnungenVersion 1.0 · gedruckt am
EINGANGSDATEN:
Gemeinde, Regenzone, Gitterpunkt:Kein Bemessungsniederschlag geladen
Datenherkunft Teilflächen:manuelle Teilflächeneingabe
Jährlichkeit:
Zuschlagsfaktor:fz =1,20Risiko: gering – 2 %
FLÄCHEN:
TeilflächeA
[ha]
ψ Retention
[-]
A × ψ
[ha]
Bearbeiten
SUMME:0,0000,000
Au = Σ(A × ψ)ha
AE = ΣAha
VORGELAGERTES RÜB:
Vorgelagertes RÜB berücksichtigenRÜBvor =KEIN vorgelagertes RÜB
vorgelagerter RÜB-DrosselabflussQdr,RÜB =l/s
vorgelagertes RÜB-VolumenVRÜB =
Trockenwetterabfluss zum RÜBQt24,RÜB =l/s
qdr,r,u,RÜB =0,00l/s·ha
qdr,r,u,ges =l/s·ha
ABFLUSS:
durchgeleitete RegenwassermengeQdr,v =l/s
Trockenwetterabfluss (MW, Tagesmittel)Qt24 =l/s
Fließzeit im Kanalnetz bei Vollfüllungtf =min0 bis 30 min
Drosselabfluss (min., leeres Becken)Qdr,r,min =l/sGewichtung 1/3
Drosselabfluss (max., volles Becken)Qdr,r,max =l/sGewichtung 2/3
Drosselabfluss (mittl., gewichtet)Qdr,r =l/s⅓ Qmin + ⅔ Qmax
Drosselabfluss (gesamt, gewichtet)Qdr =l/sQdr,r + Qdr,v
Ansatz DrosselabflussNoch keine Vorgabe übernommen
spezifische Drosselabflussspendeqdr =l/s·haQdr,r / AE
Regenanteil der spez. Drosselabflussspendeqdr,r =l/s·ha
qdr,r,u =l/s·ha
ERGEBNIS für :
Hilfsfunktionf1 =[-]ATV, Anhang 2
AbminderungsfaktorfA =[-]ATV, Anhang 2 bzw. Bild 3
DauerstufeDn =min
RegenspenderD,n =l/s·hafür maximales Vs,u
Dauer Vollfüllung RÜBDRÜB =min
spezifisches SpeichervolumenVs,u =m³/ha
erforderliches SpeichervolumenVRRR =
ZWISCHENERGEBNISSE:
RETENTIONSBECKEN – GEOMETRIEKONTROLLE:
SohlflächeASohle =
WasserspiegelflächeAWSP =
Nutzbare Tiefet =m
vorhandenes KontrollvolumenV =
EINSTAUZEIT:
Drosselabfluss maximalQdr,r,max =l/s
Drosselabfluss minimalQdr,r,min =l/s→ i. M.: l/s
TEinstau= VRRR / Qdr,r =min Std.
Berechnungsansatz

Der mittlere Drosselabfluss wird nach der Excel-Vorlage mit Qdr,r = ⅓·Qdr,r,min + ⅔·Qdr,r,max ermittelt. Die Hilfsfunktion f1 berücksichtigt qdr,r,u und die Fließzeit tf; daraus wird der Abminderungsfaktor fA bestimmt. Das spezifische Speichervolumen wird für alle verfügbaren Dauerstufen bis 4.320 Minuten berechnet. Negative oder nicht nutzbare Zwischenwerte werden verworfen.

Ein vorgelagertes RÜB kann mit Drosselabfluss, Volumen und Trockenwetterabfluss berücksichtigt werden. Die Beckenflächen und die Tiefe sind eigenständige Eingaben; das vorhandene Kontrollvolumen wird mit V = (ASohle + AWSP)/2 · t berechnet.

Quelle der Niederschlagsdaten: ehyd.gv.at